Studienbeginn für zukünftige Diakone und Diakoninnen

Nachricht 24. September 2014

Wo bei vielen kirchlichen Berufen über Nachwuchssorgen geredet wird, sieht es bei neuen Diakonen anders aus: Mit 178 haben sich viermal mehr junge Menschen bei der Hochschule Hannover für den Studiengang Religionspädagogik und Soziale Arbeit beworben als genommen werden konnten. 41 Studienanfänger haben sich bei der Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales jetzt zum Wintersemester eingeschrieben und am 23. September ihr Studium begonnen.

Die Studienanfänger trugen zum Fototermin in der Einführungs- und Orientierungswoche vom 16. bis 19. September die für die Landeskirche üblichen DiakonInnen-T-Shirts. Die älteren studentischen Tutorinnen und Tutoren der Hochschule Hannover überreichten ihnen „Studierendentüten“, die neben diesen Fairtrade-Shirts auch Notizblöcke, Kugelschreiber und Brausepulver enthielten. 
Diakon Hartmut Reimers ist seitens der Hannoverschen Landeskirche für diese Studierenden zuständig und war in der Einführungswoche bei der akademischen Begrüßung, dem Hochschulgottesdienst und dem Erstsemester-Frühstück dabei und gab ihnen Tipps für das Studium. „Mir sind die wöchentlichen Studierendenandachten und die Hochschulgottesdienste des Studienganges wichtig. Sie sind ein gute Möglichkeit auf dem Campus den akademischen Studienalltag geistlich zu unterbrechen.“

Der Studiengang ist auch personell gut aufgestellt, so die Studiendekanin Prof. Dr. Nicole Piroth: „Wir haben eine neue Kollegin und einen neuen Kollegen in unserer Abteilung. Prof. Dr. Karin Lehmeier wird künftig im Studiengang die Lehrgebiete Biblische Theologie und Religionspädagogik vertreten und Prof. Dr. Frank Austermann wird das Fach Praktische Theologie vertreten. Zusammen mit Diakonin und Supervisorin Astrid Hoffmann-Lange, die bereits seit einem Semester als Lehrkraft für besondere Aufgaben den Bereich Religionspädagogik-Methoden im Studiengang vertritt, besteht das Kollegium nun wieder aus fünf Personen, die gemeinsam die Studierenden durch ihr Studium begleiten werden.“
Nach vier Jahren und nach einem einjährigen Berufspraktikum schließt das Studium mit einem Zwei-Fächer-Bachelor in Religionspädagogik und Soziale Arbeit ab.
Oberkirchenrat Dietmar Rehse, im Landeskirchenamt für diese Berufsgruppe zuständig, meint: „Im Studiengang Religionspädagogik und Soziale Arbeit werden christliche Motivation, soziale Analyse, und methodisches Handeln miteinander verbunden Ich freue mich sehr, dass so viele junge Leute sich für eine künftige Arbeit in einer Kirchengemeinde und im Sozialraum entscheiden. Der Beruf als Diakon oder Diakonin in unserer Landeskirche ist ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsfeld, das immer neue Herausforderungen birgt.“

Weitere Informationen