Diakon wird "Pfarrverwalter in Ausbildung"

Nachricht 23. September 2014
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Diakon Siegfried Rupnow wechselt in eine Gemeinde. Foto: HkD

Diakon Siegfried Rupnow, Referent für Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste, beginnt Anfang Oktober eine einjährige Weiterbildung zum Pfarrverwalter. Den praktischen Teil dieser Weiterbildung wird er in der Petrus-Kirchengemeinde Barsinghausen absolvieren, in der er im Umfang einer halben Stelle arbeiten wird.

Im vergangenen Jahr hat er bereits eine Prädikantenausbildung absolviert und ist – im Rahmen dieser Ausbildung – seit dem als Prediger und Leiter von Gottesdiensten in einer Region seines Heimatkirchenkreises Laatzen-Springe tätig. Die Ronnenberger Superintendentin Antje Marklein stellt den 58-Jährigen im Erntedank-Gottesdienst am Sonntag, 5. Oktober in der Barsinghauser Petrus-Kirche um 14 Uhr in seiner neue Aufgabe als „Pfarrverwalter in Ausbildung“ der Gemeinde vor.

Die Landeskirche kann geeignete Personen, die sich mindestens 10 Jahre in der kirchlichen Arbeit bewährt haben, nach einer Weiterbildung und Prüfung als Pfarrverwalter anstellen. Dies hat sich in früheren Jahren zu Zeiten von Pastorenmangel auch immer wieder getan.

Nach Jahren als Jugenddiakon und in der Diakonenausbildung übernahm Rupnow vor fünf Jahren die Besuchsdienstarbeit der Landeskirche. Nun freut er sich, seine Qualifikationen wieder in einer Kirchengemeinde einsetzen zu können. „Mich reizt, nach 20 Jahren in Spezialgebieten nun wieder als Generalist tätig zu sein und an einem gesamtgemeindlichen Konzept mitzuarbeiten“, sagt er. Der Barsinghauser Ortspastor Friedhelm Feldkamp wechselt mit halber Stelle zum Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland in Hannover. In diesem Umfang unterstützt ihn künftig nun Rupnow, der im 23 Kilometer entfernten Hemmingen wohnen bleibt.

Die Stelle Besuchsdienstarbeit im HkD wird ab Anfang Oktober ausgeschrieben.